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Nach langem hin und her bin ich jetzt (Ubuntu 13.04 beta) doch auch bei der Ubuntu Unity Oberfläche gelandet, denn unter xfce (xubuntu) gab es auch so manches Problemchen (ich sag nur Sound, Netzwerkmanager, …). Einige Sachen sind gewöhnungsbedürftig, aber was gar nicht geht ist der Unity-application-switcher. Die ALT-TAB Kombination wurde in ihrem Verhalten verändert, worauf ich mich trotz gutem Willen nicht umstellen kann. Glücklicherweise kann das relativ einfach geändert werden (siehe askubuntu ).
Eigentlich speichere ich meine E-Mails in $HOME/Maildir im Maildir Format. Durch eine Fehlkonfiguration im MTA kann es aber passieren, dass die E-Mails in /var/mail/<username> landen. Um diesen Fehler für alle Benutzer am System nachträglich zu korrigieren reicht der Einzeiler: for i in /var/mail/* ; do formail -s procmail -d ${i##*/} < $i ; done Dazu muss natürlich das procmail Paket installiert sein und die entsprechenden procmail-Regeln entweder im Benutzerverzeichnis als ~/.
Es hat sich so ergeben, dass ich circa alle zwei Jahre meine Server auf neue Hardware verlege. Bei den gemieteten root-servern kommen dabei immer neue IP-Adressen ins Spiel. Da das Update der DNS-Einträge ein wenig zeitversetzt geschieht und das den Zeitpunkt der Umstellung nicht ganz genau planen lässt, ist es günstig alle Anfragen von der alten IP-Adresse auf die neue umzuleiten. Mit iptables ist das sehr einfach, hier das Skript, das nicht nur Webanfragen, sondern auch Mailserver (SMTP und IMAP/POP) umleitet.
Die merkwürdigen Userinterface Änderungen der letzten Ubuntu Versionen (Unity) haben mich bereits vor geraumer Zeit bewogen, auf Xfce als Desktop System umzusteigen. Ich bin äußerst zufrieden, da es eigentlich alles beinhaltet, was ich am Desktop benötige. Leider gibt es in der aktuellen Version (Xfce 4.10 in Ubuntu 12.10) ein Problem mit dem Programm-Starter xfrun4 (das jetzt xfce4-appfinder heißt und IMO etwas überladen ist), der über ALT-F2 aufgerufen wird (mehrere Bugreports, zum Beispiel hier).
Das Problem: Kein Platz mehr auf /var Es ist also wieder einmal passiert: Der Heimserver, der eigentlich nie für große Datenbank-Arbeiten gedacht war schlägt sich tapfer als Tileserver für Openstreetmap Karten. Nachdem das bei der Installation nicht abzusehen war, habe ich /var nicht auf eine eigene Partition gelegt und die root-Partition ist jetzt natürlich voll. Jetzt könnte man ein bestehendes Logical Volume verkleinern (zuvor natürlich auch das unterliegende Filesystem) und den neu freigegebenen Platz für ein neues LV verwenden und dieses dann unter /var mounten.
Bei manchen Mobilfunk-Anbietern in Österreich bekommt man eine SMS, wenn jemand versucht hat anzurufen und man selbst gerade nicht erreichbar war. Die SMS schaut dann so ähnlich aus wie der erste Screenshot. Aus technischen Gründen kann in der SMS nur die Nummer, nicht aber der Name des Anrufers aus meinem Telfonbuch stehen. Das wäre aber gerade recht spannend, denn ich kann mir leider nicht alle Namen zu den Nummern in meinem Adressbuch merken (dann wäre das Adressbuch ja auch umsonst).
Owncloud finde ich ein spannendes Projekt, hauptsächlich wegen der Möglichkeit von unterschiedlichen Geräten und mit unterschiedlichen Personen Daten auszutauschen. Für Kalender und Adressen verwende ich andere Systeme. (Update Aug. 2013: Jetzt werden auch der Kalender und die Kontakte von owncloud verwaltet). Installation und upgrade ist eigentlich ganz einfach, dazu gibt es genügend Anleitungen im Netz (owncloud Installation). Zum Upgrade reicht es, das neue Archiv über das alte zu entpacken, Konfigurationsdateien und Daten werden dabei nicht verändert.
Die Daten von Geonames können in einem wunderbaren CSV-Format länderweise heruntergeladen werden. Der Import der Daten in mongo ist wirklich einfach. Zuerst benötigen wir eine Header-Datei, in der die Spalten definiert sind (siehe dazu das entsprechende readme). cat header.txt id name asciiname alternatenames latitude longitude featureclass featurecode countrycode cc2 admin1 admin2 admin3 admin4 population elevation dem timezone modification Die Felder müssen natürlich mit Tabulatoren getrennt sein, wie in der von mir heruntergeladenen AT.
Digitab ist eine App für Android Tablet-PCs (und große Smartphones) zum digitalisieren von geometrischen Formen. Zu den Funktionen von DigiTab zählt unter anderem: Digitalisieren von Geometrie und speichern im GML-Format Cloud-Speicher auf komplett.cc wo GML auch gleichzeit in das Shapefile Format konvertiert wird intelligentes Autovervollständigen für ihre thematischen Informationen (Grundlagen als CSV) Online Karten: OpenStreetMap, Bing-Maps (auf Wunsch weitere) Offline Karten: Raster auf dem Device-Speicher im TMS-Format, Vektoren im GML-Format CSV-Export der thematischen Daten Finden Sie alle Informationen zur App auf der eigenen Seite dazu.
Ubuntu legt die Apache Logfiles als gzippte Dateien in /var/log/apache2 ab. Um von alten Logdateien nachträglich eine Statistik zu erstellen kann folgendes Kommando nützlich sein: for i in `ls -tr /var/log/apache2/ssl_meinhost.com*access*gz` ; do gunzip -c $i &gt; /tmp/ssl_log.txt; /usr/lib/cgi-bin/awstats.pl -config=ssl.meinhost.com -LogFile=/tmp/ssl_log.txt ; done ssl_meinhost.com bzw. ssl.meinhost.com sind natürlich auf die entsprechenden Logfiles bzw. awstats-Konfiguration anzupassen. Links: https://help.ubuntu.com/community/AWStats http://awstats.sourceforge.net/